Altenkreis

Der Besuch des Altenkreises ist nicht jahrgangsgebunden. Neue Gäste sind immer herzlich willkommen!

Unseren derzeit noch unter den Coronafolgen leidenden noch unvollständigen Terminplaner finden Sie HIER. Das Team wird in nächster Zeit das Programm für die kommenden Monate zusammenstellen. Vorschläge dazu sind erwünscht und willkommen!

Mitarbeiterinnen und Ansprechpartnerinnen:
Ursula Ziegler, Gisela Jäger, Anita Ratka, Andrea Kobe und Heidrun Wietzorek.

Wann? 
Einmal monatlich mittwochs von 14.30 bis 17.00 Uhr

Wo? 
Im Gemeindehaus

Kontakt:
Bei Fragen oder Wünschen kontaktieren Sie gerne eine der oben genannten Mitarbeiterinnen oder wenden Sie sich an das Pfarramt

Hier können Sie ein Interview mit den damaligen vier Leiterinnen lesen und eine ganze Serie von Bildern aus den letzten Jahren sehen.

Rückblick auf unsere Treffen und Aktivitäten

Vom Altenkreis-Nachmittag im Oktober 2021

Nach der langen, corona-bedingten Pause war am 20. Oktober, wenn auch unter Einhaltung der 3G-Regel, endlich wieder ein Treffen des Altenkreises möglich.

Bei strahlend schönem Herbstwetter fanden sich zahlreiche Besucherinnen im Gemeindehaus ein und die Wiedersehensfreude war groß.

Nach der Begrüßung wurden, passend zum bevorstehenden Vollmond, von Pfarrer Eberhard Süße zu einem kleinen Büchlein verfasste Gedanken zum bekannten Abendlied „Der Mond ist aufgegangen“ vorgelesen. Im Anschluss gab es bei Kaffee, Kuchen, Zwiebelkuchen und Süßmost an den liebevoll herbstlich dekorierten Tischen nun reichlich Zeit „zom Schwätza“.

Den zahlreichen „Geburtstagskindern“ wurde mit einem kleinen, selbstgebackenen Gugelhupf und einem vorgetragenen Herbstgedicht persönlich gratuliert. Auch der seit dem letzten Treffen verstorbenen Besucher*innen wurde gedacht und eine Kerze angezündet.

 Zwei Jubilarinnen…

Auf mehr als 30 Jahre ehrenamtliche Mitarbeit im Altenkreis-Team können Gisela Jäger und Christl Weber zurückblicken. Die Team-Kolleginnen, die Kirchengemeinde und auch die Besucherinnen bedankten sich mit Blumen, gesagten und geschriebenen Worten herzlichst für dieses langjährige, kreative und zuverlässige Engagement!

Zum Ausklang des geselligen Beisammenseins wurde nicht wie üblich selbst gesungen. Ersatzweise erklangen alle sieben Strophen von „Der Mond ist aufgegangen“ als vierstimmiger Chorsatz ausnahmsweise aus der „Konserve“.

… und ein Abschied

Liebe Christl,

nach langer Zeit des Mitwirkens hast du dich entschlossen, vom gestaltenden Altenkreis-Team in den Kreis der genießenden Besucherinnen zu wechseln. Mit deiner Zugewandtheit und deiner anpackenden, offenen Art hast du die Gestaltung der Altenkreis Treffen prägend und nachhaltig mitgestaltet. Deine Team-Kolleginnen wünschen dir von Herzen einen gesegneten Ruhestand und danken dir für die wunderbare Zusammenarbeit.

 

Besuch der Clowns Minze und Tipolina im Juni 2019

Einen ganz besonderen Programmpunkt gab es am 19.06.2019, als die beiden Clowns Minze und Tipolina (beide arbeiten hauptberuflich als Erzieherinnen) zu Gast bei uns waren.

Schüchtern schoben sie ihre runden, roten Nasen zur Saaltür herein, um erst einmal zu fragen, ob sie denn reinkommen dürften. Denn diese Frage gehört zum Konzept der „Achtsamkeit“, einem wichtigen Grundsatz für die Arbeit von Klinikclowns.

Der Verein „Clowns im Dienst“ in Tübingen bildet seit 20 Jahren Klinikclowns aus. Diese brauchen ein vielseitiges Handwerkszeug und ein breites Repertoire. Sie können zaubern, jonglieren, mindestens ein Musikinstrument spielen, verfügen über ein umfangreiches Liedgut für alle Altersstufen, haben Handpuppen, lustige Utensilien in ihren bunten Koffern, ihre ganz individuelle Clownkomik und viel Improvisationsgeschick „im Gepäck“. Sie müssen ein großes Maß an Empathie und Sensibilität für die unterschiedlichen Begegnungen mit den Menschen auf den Krankenhaus- und Pflegestationen besitzen, denn Begegnung ist das Konzept. Das unterscheidet Klinikclowns direkt von Bühnenclowns.

Neben dem theoretischen Grundwissen über die altersspezifische Entwicklung von Kindern, Formen von Krankheiten und Behinderungen und der gesellschaftlichen sowie individuellen Situation des Alterns sind für die Clowns auch Erfahrungen mit basistherapeutischen Grundlagen notwendig.
Achtsamkeit im Umgang und die Akzeptanz der Würde des Anderen sind die wesentlichen Grundlagen für diese Arbeit und dies war an diesem Nachmittag deutlich zu spüren.

Die beiden Clowns haben es mit ihrer zugewandten Art und ihrem fröhlichen Spiel verstanden, alle Gäste anzusprechen und einzubinden, ohne dabei nur alberne „Quatschmacher“ zu sein.
Unter viel Gelächter wurde gemeinsam gesungen und musiziert, gezaubert, überrascht und sogar ein „Vorgeburtstag“ gefeiert.
Durch Heiterkeit entstehen Leichtigkeit und Lebendigkeit, und da Lachen bekanntlich gesund ist, war dieser Nachmittag ein wahrer Jungbrunnen.