Kunst im Gemeindehaus

Kunst im Gemeindehaus

Unser Thema für 2019/2020:  

Anfang 2019 wollen wir im Gemeindehaus wieder die Wände ohne Ende neu gestalten.

Bis Ende 2018 können wir uns noch an den Bildern erfreuen, die beim Kinderkunsttag im März 2017 entstanden sind. Danach gibt es Platz für Neues! 

Wir würden das Gemeindehaus für die kommenden zwei Jahre gerne mit Kunstwerken schmücken, die mit Nabern zu tun haben oder Nabern darstellen.

Haben Sie Lust mitzumachen???

Ganz  egal, ob Sie Fotografien, gemalte Bilder, Schnitzereien, Kalligrafien, Stickereien oder "was-auch-immer" gestalten, wir freuen uns, wenn Sie ihre Werke im Gemeindehaus ausstellen wollen.

Nähere Informationen erhalten Sie auch von Dorothe Lilienthal, Tel.: 9822255 und Diane Lübker, Tel.: 862660. Wir freuen uns, von Ihnen zu hören!

 

2017:

Im Jahr 2017 haben wir Naberner Kinder eingeladen, Bilder für unser Gemeindehaus zu malen und zu gestalten. Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen....

Das Gemeindehaus und seine neuen Bilder

 

Es war einmal ein Haus in einem kleinen Dorf, das vor noch gar nicht langer Zeit in einen schönen Garten gebaut wurde.

Die Dorfbewohner fühlten sich sehr wohl in dem Haus, aber anfangs fehlte dem Haus noch etwas ganz entscheidendes. Auf allen Stockwerken waren die Wände schrecklich kahl und leer, denn es hingen noch keine Bilder dort. Und ein Haus ohne Bilder ist etwas sehr trauriges.

Da malten ein paar der Dorfbewohner Bilder oder hängten ihre Fotografien an die Wände und alle freuten sich sehr, denn das Haus gewann dadurch eine besonders schöne Atmosphäre.

Aber nach einiger Zeit wollten die Besitzer ihre Bilder wieder zurück, was ja verständlich war, denn die Bilder waren allesamt sehr schön anzusehen.

Doch wie sollte es mit dem Haus weitergehen? Kahle Wände waren einfach unvorstellbar.

Da kamen die Dorfbewohner auf die Idee, man könnte doch die Kinder fragen, ob sie nicht Bilder malen würden, schön, bunt und groß. Und alle fanden die Idee ausgezeichnet. Ob die Kinder wohl kommen und malen würden?

Und tatsächlich. Viele Kinder ließen sich einladen und malten mit großer Hingabe in den unterschiedlichsten Farben und Techniken. Und ein Bild wurde schöner als das andere.

So kam es, dass das Haus in dem kleinen Dorf ganz besonders schön wurde durch die Bilder von drolligen Zwergen, prächtigen und komischen Gestalten, farbenfrohen Häusern und zauberhaften Fischen.

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Seit Ende 2016 hängt auch wieder ein neues Hungertuch im Saal des Gemeindehauses. Für alle, die sich fragen, was es mit dem Motiv auf sich hat, können hier die Erklärung dazu lesen:

»Gott und Gold – Wie viel ist genug?«

Das MISEREOR-Hungertuch hat der Prof. Dao Zi, ein international bekannter Künstler aus Beijing/China gestaltet. „Ich möchte durch meine Kunst den Wesenskern der christlichen Botschaft sichtbar machen und keine biblischen Geschichten illustrieren“, betont Dao Zi.

Das halbabstrakte Bild beschränkt sich auf wenige Grundformen und Farben.
Die dunkle horizontale Bahn kann als Querbalken des Kreuzes, aber auch als Weg gesehen werden. Ein mächtiger goldener Stein zieht alle Blicke auf sich. Er steht einerseits für Christus, den „Stein des Anstoßes“, der zum „Eckstein“ wird (Mt 21,42–44; Apg 4,11).
Der Künstler hat die Farbe Grau für Himmel, Erde und Wasser gewählt, um deutlich zu machen: Die Schöpfung ist nicht mehr so, wie Gott sie gewollt hat – nicht mehr durchsichtig auf das Göttliche.
Das Schwarz des Kreuzbalkens symbolisiert Leiden und die Endlichkeit der menschlichen Existenz. Aber: Das scheinbar eintönige Schwarz changiert – ebenso wie das „Grau der Realität“.
Die roten Siegel links unten und rechts oben zeigen in verschiedenen Varianten je vier Striche. Drei Striche stehen für die Nägel, mit denen Jesus ans Kreuz geschlagen wurde. Die Zuordnung „drei zu eins“ weist auf die Trinität hin.
Was wir Menschen für ein auskömmliches, zufriedenes und erfülltes Leben brauchen, gibt Gott in unsere Obhut. Die Gaben, die er uns zur Verfügung stellt, werden von den Goldkörnern versinnbildlicht – ihre Zahl, es sind sieben, drückt „Vollkommenheit“ aus. Was Gott geschaffen hat, ist gut.
Durch Jesus wissen wir, dass „Leben in Fülle für alle“ von Gott gewollt und möglich ist. Mit ihm und im Austausch mit Menschen anderer Kulturen können wir neu entdecken, was „gutes Leben“ heißt.

(Quelle: MISEREOR-Lehrerforum Nr. 94, 4/2014)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.